Chur Tourismus - Die Schweizer Alpenstadt, Graubünden

12.04.2019

Direkt uffa: Ja zu Brambrüesch am 19. Mai

Der Verwaltungsrat der Chur-Bergbahnen (BCD) engagiert sich mit der Kampagne Direkt uffa! für ein Ja zur Direktverbindung auf den Churer Hausberg. Ein 15köpfiges Komitee bekannter Churer Persönlichkeiten aus allen Parteien unterstützt die Botschaft von Stadt- und Gemeinderat.

 

Am 19. Mai 2019 entscheidet das Churer Stimmvolk über den Investitionsbeitrag von 24,4 Mio. Franken der Stadt Chur für die neue Direktverbindung von Chur nach Brambrüesch. Der bisherige jährliche Infrastruktur- und Betriebsbeitrag der Stadt Chur von durchschnittlich ca. Fr. 900'000 für das Churer Freizeit- und Naherholungsgebiet soll durch den einmaligen Investitionsbeitrag ersetzt werden. Der VR der BCD ist verantwortlich, den Betrieb der Bahn ohne weitere Finanzierung durch die Stadt Chur erfolgreich zu gestalten. Damit würde Chur für die gleichen jährlichen Kosten wie bisher eine neue Bahn bekommen, welche mit einer kurzen Fahrzeit und ohne Wartezeiten einen echten Mehrwert für Einheimische und Touristen bietet. Und das ohne Steuererhöhung.

Pendelbahn steht Überbauung im Weg
Das Bahnprojekt der Direktverbindung mit Ein-/Ausstiegsmöglichkeit in der neuen Mittelstation Fülian gründet einerseits auf der Tatsache, dass die bisherige Bahn mit über 50jährigen Gondeln in der oberen Sektion zwingend ersetzt werden muss. Gleichzeitig sieht sich der VR der Chur-Bergbahnen aber auch mit der Tatsache konfrontiert, dass die Pendelbahn ab Chur der Überbau­ung des Stadthallenareals im Weg steht. Die Direktverbindung ermöglicht der Stadt Chur, auf dem Stadthallenareal eine höhere Wertschöpfung zu erzielen. Sie ist die beste und günstigste Variante. Sie bildet eine Einheit und ist kein Flickwerk von zwei nicht aufeinander passenden Bahnsektionen. Beim blossen Ersatz der Gondelbahn bräuchte es weiterhin die jährlichen Betriebsbeiträge von Fr. 378'000. Ausserdem fallen bis 2023 erhebliche Investitionen in die Barrierefreiheit der Pendel­bahn an, welche schon nach wenigen Jahren der Arealüberbauung weichen und neu gebaut wer­den müsste. Die Direktverbindung bietet die Chance, als ganzheitliches Projekt ab der Saison 2023/24 die Zukunft von Brambrüesch für die nächsten Generationen nachhaltig zu sichern. Die Konzessionsdauer beträgt 40 Jahre.

Schneeunabhängige Angebote
Die Positionierung von Brambrüesch ist auf den Ganzjahresbetrieb ausgerichtet - nicht bloss den Winter. Die Chur-Bergbahnen haben die meisten Betriebstage aller Bergbahnen in Graubünden und machen bereits die Hälfte ihres Umsatzes im Frühling, Sommer und Herbst. Die wichtigsten Kundengruppen sind Familien, sportlich Aktive inklusive Biker sowie Geniesser. Die Chur-Bergbahnen konnten in den letzten Jahren mit dem uffa-Ganzjahresabo ihre Umsätze mehr als verdoppeln und die Gästezahlen um über die Hälfte steigern. 100'000 Gäste jährlich und 4'500 Personen mit dem uffa-Abo fahren also offensichtlich nicht ins Niemandsland, sondern nutzen das heutige Angebot von Brambrüesch, das mit der Direktverbindung noch weiter ausgebaut wird. 75 Prozent des Umsatzes macht Brambrüesch heute ohne den klassischen Schneesport. Deshalb wird das Winterangebot nicht ausgebaut, aber mit dem bereits sanierten Schlepplift und dem mit der Direktverbindung schneesicheren Schlittelweg sowie dem Sessellift weitergeführt. Bei einem Ja zur Direktverbindung wird hingegen das Sommerangebot auf Brambrüesch mit drei Bikeinfrastrukturen für die ganze Familie sowie einem Spielplatz vergrössert. Das Panoramarestaurant auf Fülian soll mit einem privaten Investor auf dem Boden der Bürgergemeinde realisiert werden. Nicht zu verges­sen sind die weiterhin bestehenden Sommeraktivitäten mit dem europäischen Top Ten-Alpenbikepark, Wandern, Trail Running und Angeboten für Familien (z.B. Moorlehrpfad) sowie Genussmenschen im Sommer und Winter.

Breite Unterstützung
Ein 15köpfiges Komitee mit bekannten Churer Persönlichkeiten aus allen Parteien und den auf Brambrüesch engagierten Leistungsträgern sowie Chur Tourismus dokumentieren den politischen und gesellschaftlichen Willen, den Churer Hausberg für Chur zu erhalten. Auf www.uffa.ch kön­nen ab sofort alle Sympathisanten dem Komitee beitreten. Das Co-Präsidium des Komitee bilden Bürgermeister Andy Brunold, Simri Buchli (VIVA berg.baiz/77 Bombay Street), Franz-Sepp Caluori (Grossrat CVP Chur), Doris Caviezel-Hidber (a.Stadträtin SP Chur), Martina Domenig (Vize-Präsidentin IG Brambrüesch), Christian Durisch (a.Gemeinderatspräsident Chur, SVP), Josias F. Gasser (a.Gemeinderat GLP Chur), Oliver Hohl (Grossrat BDP Chur), Nicolo Jäger (Präsident Eisen­bahner Sportverein ESV Chur), Betriebswirtschafterin Myriam Keller, Michi Kundert (Präsident Alpenbikepark Chur), Leonie Liesch (Direktorin Chur Tourismus), Anita Mazzetta (Gemeinderätin Freie Liste Verda), Vera Stiffler (Grossrätin FDP Chur) und Journalist Norbert Waser.

Schicksalsabstimmung für Brambrüesch
Die Abstimmung am 19. Mai ist für Brambrüesch eine Schicksalsabstimmung. Das Volk hat zu ent­scheiden, ob es mit der Direktverbindung zu denselben Kosten wie bis anhin eine Zukunft für Brambrüesch geben soll oder ob bei einem Nein der Abbruch der Anlagen für mind. 3 Mio. Fran­ken erfolgt. Bei einem Ja muss die durch den Stadt- und Gemeinderat erfolgte Auflage der Reser-vebildung von 2 Mio. Franken erfüllt werden. Der VR der BCD wird an der GV der BCD im Herbst eine Lösung der Reservebildung vorstellen, welche die uffa-Abonnenten nicht zusätzlich belastet. An dieser GV würde bei einem Nein am 19. Mai 2019 von den Aktionären auch über die Zukunft der BCD entschieden. Hauptaktionäre sind die Stadt Chur und die Bürgergemeinde Chur mit je 12,95 Prozent Aktienkapital. Die Konzession der Pendel- und Gondelbahn laufen bis 2026. Von Experten wird der Gondelbahn keine entsprechende Lebensdauer mehr prognostiziert.

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